Nuklearmedizin

In der Nuklearmedizin werden radioaktiv markierte Substanzen mit sehr geringer Halbwertszeit eingesetzt, um menschliche Organe auf ihre Funktionsfähigkeit zu untersuchen. Dafür werden mit Hilfe einer Gammakammera dreidimensionale Aufnahmen erstellt, die Transport-, Stoffwechsel- und Ausscheidungsvorgänge im Körper sichtbar machen.
 
Am häufigsten wird dieses Verfahren in der Diagnostik von Erkrankungen der Schilddrüse, der Skelettveränderungen, Nieren- und Lungenfunktionsstörungen, Erkrankungen des Herzens und des Gehirns und Tumorerkrankungen eingesetzt.

Untersuchungsablauf

Zunächst wird dem Patienten eine schwach radioaktive Substanz injiziert, die sich zunächst in bestimmten Organen anreichern muss. Das führt zu unterschiedlich langen Wartezeiten zwischen 20 Minuten und 2 Stunden.
Zur Untersuchung selbst legt sich der Patient dann  auf eine Liege und wird von einer Spezialkamera berührungsfrei abgetastet.

Wie bereite ich mich als Patient vor?

Eine besondere Vorbereitung ist nicht notwendig. Sofern vorhanden, sollten Sie jedoch alle relevanten Laborwerte mitbringen, besonders wichtig bei Untersuchungen der Schilddrüse (TSH-, T3 und T4-Werte). Welche Befunde für die Nuklearmedizinische Untersuchung benötigt werden, erfahren Sie bei der Terminvergabe.

Wo wird die Untersuchung durchgeführt?

Standort St. Josef-Hospital, Mülheimer Str. 87, Oberhausen-Mitte

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